Konjunktur

Entwicklung der Wirtschaftsleistung

Veränderungsraten BIP real und nominal (in %, sportevent-bereinigt)

Entwicklung des Bruttoinlandprodukts

Quellen:
2016–2020: Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
2021–2022: Schätzung Expertengruppe Konjunkturprognosen vom 15.6.2021
2023–2025: Prognosen gemäss Botschaft zum Voranschlag 2022 mit IAFP 2023–2025 vom 26.8.2021

 

Die Corona-Pandemie und die Eindämmungsmassnahmen haben im Jahr 2020 und Anfang 2021 deutliche Spuren in der Schweizer Konjunktur hinterlassen. Mit den Lockerungen im Frühjahr 2021 hat in der Binnenwirtschaft jedoch eine Aufholbewegung eingesetzt. Das verarbeitende Gewerbe hat die Produktion wieder erhöht und profitiert von der anziehenden Nachfrage aus dem Ausland. Im weiteren Verlauf dürfte die Konjunkturerholung an Breite gewinnen, wodurch auch stark betroffene Wirtschaftsbereiche wie das Gastgewerbe und die Veranstaltungsbranche von Aufholeffekten profitieren.

Im zweiten Halbjahr 2021 dürfte die Wirtschaftsleistung klar über das Vorkrisenniveau steigen, sie bleibt jedoch unter dem Niveau, das vor der Krise prognostiziert wurde. Auch 2022 wird mit einem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum gerechnet, vor allem aufgrund der ausländischen Nachfrage. Davon dürfte auch der Tourismus profitieren.

Den Prognosen zufolge wird das reale, sportevent-bereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) im Jahr 2021 um 3,6 Prozent wachsen und im Jahr 2022 um weitere 3,3 Prozent steigen. Im Gleichschritt mit der wirtschaftlichen Erholung wird erwartet, dass die Unternehmen ihre Investitionen ausweiten und vermehrt Personal anstellen. Die Kurzarbeit wird dadurch schrittweise abgebaut und die Arbeitslosigkeit zurückgehen (2021: 3,1 %; 2022: 2,8 %). Auch ist wieder mit einer positiven Teuerung zu rechnen (2021: 0,4 %; 2022: 0,5 %). Das nominale Wirtschaftswachstum, das auch die Teuerung mitbeinbezieht, dürfte sich 2021 auf 4,0 Prozent und im Jahr 2022 auf 3,8 Prozent belaufen.

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Letzte Änderung 05.10.2021

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