Dies ist ein Organigramm, welches die Dienststellen und deren Direktoren aufzeigt

Aufgaben der Organisationseinheiten

Stab, Personal, Kommunikation SP+K

Der Personaldienst unterstützt die Vorgesetzen und Mitarbeitenden bei sämtlichen Personalfragen. In Zusammenarbeit mit den Linienverantwortlichen setzt er eine moderne Personalpolitik um. Er hilft Führungskräften bei der Rekrutierung von neuem Personal sowie bei der Förderung des Personals durch gezielte Aus- und Weiterbildungen. Zudem kümmert er sich um die Lernenden und die Hochschul-Praktikantinnen und -Praktikanten. Der Stabsbereich organisiert die Bundesratsgeschäfte und ist die Drehscheibe für die Geschäftsverwaltung. Die Kommunikationsstelle vertritt die EFV gegen Aussen. Sie unterstützt die Fachabteilungen und die Amtsleitung in Kommunikationsfragen, bespielt verschiedene Publikationskanäle und sorgt für eine proaktive Kommunikationspolitik. Der Bereich Stab, Personal, Kommunikation beschäftigt rund 10 Personen.

Ökonomische Analyse und Beratung ÖAB

Der Stabsbereich «Ökonomische Analyse und Beratung» erstellt für die Finanzverwaltung und den Bundesrat Grundlagen zu geld-, wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen. Dazu verfasst er wissenschaftliche Analysen auf verschiedenen Gebieten der Makro- und Mikroökonomie. Er verfolgt die neuen Erkenntnisse der ökonomischen Theorie, wendet diese auf die schweizerische Volkswirtschaft an und publiziert eigene Studien als «Working Papers». Neben der Beobachtung und Analyse der wichtigsten finanz- und wirtschaftspolitischen Entwicklungen bildet die Analyse der langfristigen Herausforderungen für die öffentlichen Finanzen (Demografie, Klimawandel etc.) einen Schwerpunkt der Arbeit. Zum Aufgabengebiet von ÖAB gehört auch die Betreuung der Rechtsgrundlagen der Geld- und Währungsordnung. Zudem bereitet der Bereich Vorlagen vor, welche die Nationalbank betreffen und vertritt die EFV in diversen nationalen und internationalen Gremien. Der Stabsbereich «Ökonomische Analyse und Beratung» beschäftigt rund 8 Personen.

Finanzpolitik, Finanzausgleich, Finanzstatistik FP

Die Abteilung «Finanzpolitik, Finanzausgleich, Finanzstatistik» erarbeitet zuhanden des Bundesrats die Zielvorgaben und Wegleitungen für den Budgetierungs- und Finanzplanungsprozess sowie für die Erstellung der Rechnung. Sie zeigt insbesondere den finanzpolitischen Handlungsspielraum gemäss Schuldenbremse auf. . Für den Finanzausgleich berechnet sie die jährlichen Ausgleichszahlungen und führt periodisch eine Evaluation des Finanzausgleichs durch.  Sie erstellt zudem die Statistik der öffentlichen Haushalte der Schweiz (Bund, Kantone, Gemeinden und Sozialversicherungen). Damit trägt sie in diesen Bereichen zu verlässlichen und transparenten Entscheidgrundlagen für die Finanzpolitik vor allem auf Bundes-, aber auch auf Kantonsebene bei. Sie beschäftigt rund 30 Personen.

Ausgabenpolitik AP

Die Abteilung «Ausgabenpolitik» bereinigt in Zusammenarbeit mit den Generalsekretariaten der Departemente und den Bundesämtern deren Budgeteingaben und beantragt dem Bundesrat die zur Aufgabenerfüllung notwendigen Ausgaben. Sie prüft Projekte und Kreditanträge auf Dringlichkeit, Wirtschaftlichkeit sowie finanzielle und konjunkturpolitische Tragbarkeit, untersucht die wiederkehrenden Ausgaben periodisch auf ihre Notwendigkeit und Zweckmässigkeit hin und kontrolliert regelmässig Zielerreichung und Mitteleinsatz bei wichtigen Bundesaufgaben. Die Abteilung betreut ausserdem vielfältige Fragen der Unternehmens- und Verwaltungssteuerung. Sie vertritt zum einen gegenüber verselbständigten Einheiten zusammen mit den jeweiligen Fachdepartementen die Eignerinteressen des Bundes und ist zum andern mit dem Neuen Führungsmodell für die Bundesverwaltung (NFB) auch zuständig für eine ziel- und ergebnisorientierte Steuerung der einzelnen Verwaltungseinheiten des Bundes. Ihr Ziel ist eine effiziente Haushaltführung. Die Abteilung beschäftigt 29 Personen.

Finanz- und Rechnungswesen F+RW

Die Abteilung «Finanz- und Rechnungswesen» ist das Kompetenzzentrum des Bundes für eine moderne Rechnungslegung. Sie verantwortet den Betrieb und die Weiterentwicklung des Rechnungsmodells und unterstützt die Verwaltungseinheiten bei Fragen zur Rechnungsführung. Sie stellt auch die bundesweiten Systemanwendungen für die Finanzplanung, Budgetierung, Rechnungsführung und Finanzberichterstattung bereit. Bei der Abteilung sind zudem verschiedene bundesweite Dienstleistungen zentralisiert. Sie kümmert sich einerseits um das Zahlungsmanagement der gesamten Bundesverwaltung. Damit werden pro Jahr mehr als zwei Millionen Zahlungsaufträge abgewickelt. Andererseits ist das Dienstleistungszentrum Finanzen EFD dort angesiedelt. Dieses führt die Buchhaltungen der Verwaltungseinheiten des EFD und verarbeitet den Rechnungseingang der gesamten zivilen Bundesverwaltung. Die Abteilung setzt sich für eine Verwaltungsführung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ein. Ein Beispiel dafür ist die flächendeckende Leistungsverrechnung zwischen den Verwaltungseinheiten des Bundes. Ein anderes Beispiel ist das interne Kontrollsystems (IKS). Ziel der Abteilung F+RW ist es, die ordnungsgemässe und korrekte Rechnungsführung innerhalb der gesamten Bundesverwaltung sicherzustellen. In der Abteilung sind rund 90 Mitarbeitende tätig.  

Bundestresorerie BT

Die Bundestresorerie sorgt dafür, dass der Bund über genügend Liquidität verfügt und bewirtschaftet dessen Schulden. Sie ist verantwortlich für die Mittelbeschaffung des Bundes am Geld- und Kapitalmarkt sowie für die zentrale Beschaffung und Bewirtschaftung von Devisen. Zudem führt die Bundestresorerie Konten für die dezentrale Bundesverwaltung und verwaltet und bewirtschaftet gestützt auf die politischen Vorgaben die wesentlichen Beteiligungen an bundesnahen Unternehmen. Die ihr angegliederte Zentrale Inkassostelle betreibt das Inkasso schwereinbringlicher Forderungen und bewirtschaftet die Verlustscheine der Bundesverwaltung. Die Bundestresorerie führt auch die Sparkasse Bundespersonal (SKB), die rund 22 000 Kontoinhaber mit Einlagen von ca. 2,7 Milliarden Franken betreut. Die Abteilung beschäftigt rund 30 Personen.

Recht und Risikomanagement RD

Die Abteilung «Recht und Risikomanagement» befasst sich mit sämtlichen juristischen Fragen der Finanzverwaltung. Dazu gehört die Vorbereitung von Vorlagen im Bereich des Finanzhaushalt-, des Währungs- und Nationalbank- sowie des Subventions- und Gebührenrechts. Sie berät die Direktion und die anderen Abteilungen der EFV in allen Rechtsfragen und andere Bundesstellen in den erwähnten Rechtsbereichen. Die Abteilung «Recht und Risikomanagement» wahrt die vermögensrechtlichen Interessen des Bundes in zivilrechtlichen Streitigkeiten. Sie entscheidet über die Schadenerledigung, wenn Bundeseigentum betroffen ist oder Drittpersonen zu Schaden kommen. Zudem koordiniert sie das Risikomanagement des Bundes und das Business Continuity Management. Sie ist auch für die Ausgestaltung und Umsetzung der Versicherungspolitik zuständig. Schliesslich entwickelt sie die Corporate-Governance-Grundlagen insbesondere zur Führung der bundesnahen Betriebe weiter. Die Abteilung «Recht und Risikomanagement» beschäftigt 12 Personen.  

Zentrale Ausgleichsstelle ZAS

Die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) mit Sitz in Genf ist das zentrale Vollzugsorgan des Bundes im Bereich der 1. Säule (AHV, IV und EO). Sie übernimmt eine Vielfalt an zentralen Dienstleistungen im System dieser Sozialversicherungen und ist beispielsweise zuständig für die Buchhaltung, die Zentralregister und den Geldverkehr. Für Versicherte mit Wohnsitz im Ausland bearbeitet sie die AHV/IV-Rentenanmeldungen, berechnet die Höhe der Renten und zahlt diese auch aus. Sie ist zudem verantwortlich für die freiwillige AHV/IV-Versicherung für berechtige Personen im Ausland und führt die Ausgleichskasse für das Personal der zentralen Bundesverwaltung und der bundesnahen Betriebe. Die ZAS gehört organisatorisch zur Finanzverwaltung und beschäftigt rund 850 Mitarbeitende.

Eidgenössische Münzstätte Swissmint

Swissmint prägt die Schweizer Umlaufmünzen (5 Rappen bis 5 Franken) für den täglichen Zahlungsverkehr. Für den numismatischen Markt gibt Swissmint regelmässig Sondermünzen und Münzsätze in besonderer Qualität heraus. Die Sondermünzen in Bimetall, Silber oder Gold sind mit einem offiziellen, staatlich garantierten Nennwert versehen und werden in unterschiedlichen Qualitäten geprägt. Swissmint stellt sämtliche Prägewerkzeuge (Stempel) selber her. Sie übernimmt auch die Vernichtung der abgenutzten und beschädigten Münzen, welche die Schweizerische Nationalbank aus dem Verkehr gezogen hat. Die Münzstätte beschäftigt rund 20 Personen.

Externe Links

Letzte Änderung 23.09.2020

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