Dies ist ein Organigramm, welches die Dienststellen und deren Direktoren aufzeigt

Aufgaben der Organisationseinheiten

Stab, Personal, Kommunikation

Der Personaldienst unterstützt die EFV und deren Abteilungen in sämtlichen Personalfragen. Er ist Ansprechpartner für die Mitarbeitenden und deren Vorgesetze. In Zusammenarbeit mit den Linienverantwortlichen sorgt er für die Umsetzung einer modernen Personalpolitik, unterstützt die Führungskräfte bei der Rekrutierung von neuem Personal sowie beim Erkennen von Mitarbeiterpotentialen und bei der Förderung des Personals durch gezielte Aus- und Weiterbildung. Sodann ist er zuständig für die Berufsbildung der Lernenden sowie für die Unterstützung von Praktikantinnen und Praktikanten. Der Informationsdienst der EFV unterstützt die Amtsleitung in Fragen der Information, dient als Koordinationsstelle zum Kommunikationsdienst des Departements und ist zuständig für den Auftritt der EFV in den elektronischen Medien.
Der Bereich Personal und Information beschäftigt 5 Personen.  

Finanzpolitik, Finanzausgleich, Finanzstatistik FP

Die Abteilung «Finanzpolitik, Finanzausgleich, Finanzstatistik» erarbeitet zuhanden des Bundesrats die Grundlagen für den Budgetierungs- und Finanzplanungsprozesses, worunter auch die notwendigen Zielvorgaben und Wegleitungen. Aufgrund der Annahmen zur Wirtschaftsentwicklung und von Angaben der EFV schätzt sie mit Hilfe von Prognosemodellen die Bundeseinnahmen. Sodann formuliert die Abteilung zuhanden des Bundesrats jährlich die Botschaft zum Voranschlag und den Bericht zum Finanzplan. Sie ist schliesslich für die Erstellung der Statistik der öffentlichen Haushalte der Schweiz (Bund, Kantone, Gemeinden und Sozialversicherungen) zuständig und bearbeitet sämtliche Fragen im Zusammenhang mit dem bundesstaatlichen Finanzausgleich, so namentlich auch solche betreffend die auf den 1.1.2008 in Kraft getretene Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen. Sie beschäftigt rund 30 Personen.

Finanz- und Rechnungswesen F+RW

Die Abteilung ist das Kompetenzzentrum des Bundes für das Finanz- und Rechnungswesen. Sie pflegt das Rechnungsmodell und passt es neuen Gegebenheiten und Anforderungen an. Sie unterstützen die Verwaltungseinheiten (VE) bei der Rechnungslegung und betreibt ein elektronisches Accounting Manual, in welchem die für eine ordnungsgemässse und korrekte Rechnungsführung einzuhaltenden Vorgaben festgehalten sind. Ihr obliegt die Verantwortung für die einheitliche Organisation des Finanz- und Rechnungswesens und des Zahlungsverkehrs. Zu den Aufgaben von F+RW gehören namentlich auch die Regelung der flächendeckenden, kreditwirksamen Leistungsverrechnung zwischen Verwaltungseinheiten des «Stammhaus Bund» (VE der zentralen und der dezentralen Bundesverwaltung, soweit sie keine eigene Rechnung führen), die Förderung der verstärkten Ausrichtung der Verwaltungsführung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten (Auf- bzw. Ausbau von Kosten- und Leistungsrechnungen auf Stufe VE) sowie die Gewährleistung eines funktionstüchtigen internen Kontrollsystems (IKS) innerhalb der VE bzw. der Bundesverwaltung. Sie ist verantwortlich für die Bereitstellung der für die Finanzplanung, Budgetierung, Rechnungsführung und Finanzberichterstattung benötigten bundesweiten Systemanwendungen. Beim F+RW ist auch das Dienstleistungszentrum Finanzen angesiedelt, welches die VE des EFD massgeblich bei der Abwicklung ausgewählter standardisierter Buchführungsprozesse unterstützt. Im Gegensatz zur Buchführung wird der Zahlungsverkehr – jährlich über 2 Millionen Zahlungsaufträge der VE bzw. Zahlungseingänge zugunsten der VE – weitgehend zentral durch F+RW abgewickelt. Zudem erfolgt durch die Abteilung F+RW die systemgestützte Aufbereitung der Daten aus den Buchhaltungen der VE, welche für die Erstellung von Voranschlag, Finanzplan und Staatsrechnung benötigt werden. Ziel der Abteilung F+RW ist die Sicherstellung der ordnungsgemässen und korrekten Rechnungsführung innerhalb der gesamten Bundesverwaltung. In der Abteilung sind rund 80 Mitarbeitende tätig.  

Ausgabenpolitik AP

Die Abteilung «Ausgabenpolitik» bereinigt in Zusammenarbeit mit den Generalsekretariaten der Departemente und den Bundesämtern die Budgeteingaben der Organisationseinheiten und beantragt dem Bundesrat die zur Aufgabenerfüllung notwendigen Ausgaben. Sie prüft Projekte und Kreditanträge auf Dringlichkeit, Wirtschaftlichkeit sowie finanzielle und konjunkturpolitische Tragbarkeit, untersucht die wiederkehrenden Ausgaben periodisch auf ihre Notwendigkeit und Zweckmässigkeit hin und kontrolliert regelmässig Zielerreichung und Mitteleinsatz bei wichtigen Bundesaufgaben. Die Abteilung betreut ausserdem vielfältige Fragen der Unternehmens- und Verwaltungssteuerung. Sie vertritt zum einen gegenüber verselbständigten Einheiten zusammen mit den jeweiligen Fachdepartementen die Eignerinteressen des Bundes und ist zum andern zuständig für die Weiterentwicklung der Corporate Governance bei ausgelagerten Bundesaufgaben und für die Steuerung des Programms «Führen mit Leistungsauftrag und Globalbudget» (FLAG). Ihr Ziel ist eine effiziente Haushaltführung. Die Abteilung beschäftigt 33 Personen.

Ökonomische Analyse und Beratung ÖAB

Der Bereich «Ökonomische Analyse und Beratung» ist zuständig für die wirtschafts- und insbesondere finanzpolitische Beratung des Departementschefs EFD und der Direktion der Eidgenössischen Finanzverwaltung. Dazu erstellt er wissenschaftliche Analysen auf verschiedenen Gebieten der Makro- und Mikroökonomie, welche als Grundlage für die politische Entscheidungsfindung dienen. Er verfolgt die neuen Erkenntnisse der ökonomischen Theorie, wendet diese auf die schweizerische Volkswirtschaft an und publiziert die eigenen Studien als «Working Papers». Der Bereich beobachtet die Konjunkturlage, und arbeitet bei der Erstellung von Wirtschaftsprognosen mit, welche als Grundlage für die Budgetierung und Finanzplanung dienen. Zum Aufgabengebiet des Bereichs gehört auch die Betreuung der Rechtsgrundlagen der Geld- und Währungsordnung. Zudem pflegt der Bereich Kontakte zu verschiedenen Stellen der Bundesverwaltung sowie zur SNB und vertritt das EFD respektive die EFV in diversen nationalen und internationalen Gremien.

Bundestresorerie BT

Die Bundestresorerie stellt die ständige Zahlungsbereitschaft des Bundes und der ihr angeschlossenen Betriebe und Anstalten sicher. Sie ist verantwortlich für die Mittelbeschaffung des Bundes am Geld- und Kapitalmarkt sowie für die zentrale Beschaffung und Bewirtschaftung von Devisen. Im Weiteren betreut die Bundestresorerie alle verzinslichen Depotkonten der Bundesverwaltung, wickelt Spezialfinanzierungen ab und verwaltet und bewirtschaftet unter Berücksichtigung der sich ändernden politischen Rahmenbedingungen und der Marktsituation die wesentlichen Beteiligungen des Bundes. Die ihr angegliederte Zentrale Inkassostelle betreibt das Inkasso schwereinbringlicher Forderungen und bewirtschaftet die Verlustscheine der Bundesverwaltung. Innerhalb der Bundestresorerie wird auch die Sparkasse des Bundespersonals geführt, die rund 23 000 Kontoinhaber mit Einlagen von ca. 2,8 Milliarden Franken betreut. Die Bundestresorerie beschäftigt rund 30 Personen.

Rechtsdienst RD

Der Rechtsdienst behandelt sämtliche juristischen Fragen der EFV. Dazu gehört die Vorbereitung von Gesetzesvorlagen im Bereich des Finanzhaushaltrechts sowie des Währungs- und Nationalbankrechts. Der Rechtsdienst berät die Direktion und die anderen Abteilungen der EFV in sämtlichen Rechtsfragen, unter anderem in den Bereichen Finanzhaushaltrecht und Pensionskassen. Er behandelt Ämterkonsultationen, parlamentarische Vorstösse und Bundesratsgeschäfte. Im Bereich der Corporate Governance des Bundes leistet er für die gesamte Bundesverwaltung Rechtsberatung und wirkt gemeinsam mit der Abteilung Ausgabenpolitik der EFV bei der Weiterentwicklung der Corporate Governance Grundsätze mit. Der Rechtsdienst vertritt den Bund in Vermögensangelegenheiten. Dabei behandelt er Arbeitgeberregresse in Zusammenarbeit mit der SUVA, wahrt die Interessen des Bundes in zivilrechtlichen Streitigkeiten, tritt in Prozessen selber vor Gericht auf oder sorgt für eine angemessene Vertretung. Zudem unterstützt der Rechtsdienst die Zentrale Inkassostelle der Bundestresorerie bei der Erfüllung ihres Auftrages. Er entscheidet ferner über die Risikoübernahme und Schadenerledigung, wenn Bundeseigentum betroffen ist oder Drittpersonen durch den Bund zu Schaden gekommen sind. In diesem Rahmen gestaltet er auch die Versicherungspolitik des Bundes und begleitet das entsprechende Risikomanagement. Der Rechtsdienst beschäftigt 9 Personen.  

Eidgenössische Münzstätte Swissmint

Swissmint prägt – zuhanden der Schweizerischen Nationalbank und gemäss deren Prognosen – die schweizerischen Scheidemünzen (5 Rappen bis 5 Franken) sowie die von der Eidgenossenschaft ausgegebenen Gedenk- und Sammlermünzen. Neben der Münzprägung stellt sie auch sämtliche Prägewerkzeuge (Stempel) selber her. Sie übernimmt ferner die Vernichtung der abgenutzten, beschädigten und beschmutzten Münzen, welche die SNB aus dem Verkehr gezogen hat, und prüft gefälschte, verfälschte oder verdächtige Geldstücke. Das Marketing, der Verkauf und der Versand der Gedenk- und Sammlermünzen wird von der Swissmint selber wahrgenommen. Die Kunden sind Dauerabonnenten, Einzelkunden sowie Händler und Banken. Als selbständige Einheit ist die Swissmint der EFV angegliedert und wird mit Leistungsauftrag und Globalbudget geführt. Sie beschäftigt 25 Personen.

Zentrale Ausgleichsstelle ZAS

Die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) ist das ausführende Zentralorgan des Bundes im Bereich der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Invalidenversicherung (IV) und Erwerbsersatzordnung (EO-MSE). Sie beschäftigt rund 700 Personen. Sie wird seit 1999 mit Leistungsauftrag und Globalbudget (FLAG) geführt und umfasst die nachfolgend aufgeführten vier Einheiten:

  1. Die Zentrale Ausgleichsstelle (ZENT) sorgt für den Überblick über das dezentralisierte System von AHV/IV und EO-MSE. Sie führt dazu die zentrale Buchhaltung, überwacht den Geldverkehr mit den einzelnen dezentralen Ausgleichskassen, führt das zentrale Versicherten-, Renten- und AHV/IV-Sachleistungsregister. Zudem besorgt sie die statistische Datenaufbereitung der ersten Säule der Sozialversicherungen und liefert die neue Versichertennummer.
  2. Zu den Aufgaben der Eidgenössischen Ausgleichskasse (EAK) gehört die Durchführung der AHV/IV und EO-MSE für die Angestellten der Bundesverwaltung sowie der rund 230 eidgenössischen Unternehmen und halbstaatlichen Organisationen. Ausserdem führt die EAK eine eigene Familienausgleichskasse für die ihr angeschlossenen Arbeitgeber.
  3. Die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) vollzieht die Aufnahme von interessierten Personen in die freiwillige Versicherung, zieht die entsprechenden Beiträge ein und führt die individuellen Konten. Zu den Aufgaben der SAK gehören weiter die Anwendung der bilateralen Abkommen über den freien Personenverkehr zwischen der Schweiz und den EU-/EFTA-Staaten sowie der internationalen Abkommen im Bereich der Sozialen Sicherheit. In diesen Bereichen stellt sie die Berechtigung für Rentenzahlungen fest, berechnet deren Höhe und übernimmt die Auszahlungen. Sie verwaltet die laufenden Renten von nicht in der Schweiz wohnhaften Ausländern, die aus Staaten kommen, mit denen die Schweiz ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat
  4. Zu den Aufgaben der IV-Stelle für Versicherte mit Wohnsitz im Ausland (IVST) gehört die Bearbeitung von Gesuchen der versicherten Personen im Ausland sowie die Auszahlung von Leistungen im Rahmen der freiwilligen Versicherung, der bilateralen Abkommen über den freien Personenverkehr zwischen der Schweiz und den EU-/EFTA-Staaten sowie der internationalen Abkommen im Bereich der Sozialen Sicherheit.  

Externe Links

Letzte Änderung 15.02.2018

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