Medienmitteilungen der EFV
Die jüngsten Medienmitteilungen der Eidgenössischen Finanzverwaltung auf einen Blick.
Dringliche Kredite: Bundesrat lehnt Änderung des Finanzhaushaltgesetzes ab
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Oktober 2026 seine Stellungnahme zur parlamentarischen Initiative 24.400 «Dringliche Kredite. Wirkung der Beschlüsse der Bundesversammlung» der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates verabschiedet. Nach Ansicht des Bundesrates könnte die vorgeschlagene Regelung die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen erheblich einschränken und zu finanziellen und rechtlichen Risiken für den Bund führen. Er beantragt daher, auf die Vorlage nicht einzutreten.
Emissionsergebnis der Bundesanleihen
Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat am 14.10.2026 zwei Anleihen im Auktionsverfahren emittiert: 0%, Laufzeit 22.06.2029 (Aufstockung) und 0.25%, Laufzeit 23.06.2035 (Aufstockung). Das Emissionsvolumen (exkl. Eigenbestand) beträgt total 344.290 Millionen Franken.
Neue Eidgenössische Anleihen
Die Schweizerische Eidgenossenschaft legt am 14.10.2026 zwei Anleihen zur öffentlichen Zeichnung im Auktionsverfahren auf: 0%, Laufzeit 22.06.2029 (Aufstockung) und 0.25%, Laufzeit 23.06.2035 (Aufstockung).
EFD und SNB schliessen neue Vereinbarung über die Gewinnausschüttung der SNB ab. Die Vereinbarung gilt für die Geschäftsjahre 2026 bis 2030
Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) haben eine Vereinbarung über die Gewinnausschüttung der SNB für die Jahre 2026 bis 2030 unterzeichnet. Die Modalitäten bleiben unverändert. Unter der Voraussetzung, dass es die finanzielle Situation der Nationalbank zulässt, wird jährlich ein Betrag von bis zu 6 Mrd. Franken an Bund und Kantone ausgeschüttet.
Emission einer eidgenössischen Anleihe am 14. Oktober 2026
Optionaler Auktionstermin wird wahrgenommen.
Finanzstatistik: Prognosen 2026–2030 und Ausgabenmonitoring 2008-2024
Die Finanzstatistik der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) veröffentlicht die Prognosen zu den öffentlichen Finanzen (Bund, Kantone, Gemeinden und Sozialversicherungen) bis 2030. Demnach dürfte sich das Finanzierungsergebnis der öffentlichen Haushalte 2026 und 2027 gegenüber 2025 verschlechtern und sich ab 2028 wieder verbessern. Gleichzeitig erscheint ein Monitoring zur Entwicklung der Staatsausgaben von Bund und Kantonen über die Periode 2008-2024. Das Monitoring der Staatsausgaben soll insbesondere Aufgabenbereiche mit besonders dynamischer Ausgabenentwicklung identifizieren.
Bundesrat verabschiedet Nachtrag II zum Voranschlag 2026
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. September 2026 vier Nachtragskredite verabschiedet. Er beantragt damit für das laufende Jahr Mehrausgaben von rund 1 Milliarden Franken. Der Grossteil dieser Mittel entfällt auf zusätzlichen Rüstungsausgaben.
Stefan Leist wurde zum Stellvertretenden Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung ernannt
Die Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, hat Herrn Stefan Leist per 1. Oktober 2026 zum Stellvertretenden Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) ernannt. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 9. September 2026 informiert.
Emissionsergebnis der Bundesanleihen
Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat am 09.09.2026 zwei Anleihen im Auktionsverfahren emittiert: 0.875%, Laufzeit 24.06.2041 (Aufstockung) und 0.5%, Laufzeit 30.05.2058 (Aufstockung). Das Emissionsvolumen (exkl. Eigenbestand) beträgt total 368.630 Millionen Franken.
Neue Eidgenössische Anleihe
Die Schweizerische Eidgenossenschaft legt am 09.09.2026 zwei Anleihen zur öffentlichen Zeichnung im Auktionsverfahren auf: 0.875%, Laufzeit 24.06.2041 (Aufstockung) und 0.5%, Laufzeit 30.05.2058 (Aufstockung).
Publikationshinweis: EFV-Working Paper «Niedrige Geburtenraten: Eine finanzpolitische Einordnung»
Die Geburtenrate in der Schweiz liegt auf dem tiefsten bislang gemessenen Niveau. Anhaltend niedrige Geburtenraten bremsen das Wachstum der inländischen Erwerbsbevölkerung und beschleunigen die Alterung der Bevölkerung. Damit stellen sie auch die öffentlichen Finanzen vor Herausforderungen.Das neue Working Paper der EFV ordnet die Ursachen und Folgen anhaltend niedriger Geburtenraten ein und zeigt mögliche Ansatzpunkte für eine vorausschauende Wirtschafts- und Finanzpolitik auf.Working Paper Nr. 30: «Niedrige Geburtenraten: Eine finanzpolitische Einordnung» (nur auf Deutsch verfügbar; Zusammenfassungen auf Französisch, Italienisch und Englisch)
Publikationshinweis: Die EFV legt die Finanzstatistik mit den Zahlen 2025 vor
Der Gesamtstaat, bestehend aus Bund, Kantonen, Gemeinden und Sozialversicherungen, dürfte im Jahr 2025 einen Finanzierungsüberschuss von rund 4 Milliarden Franken erzielen. Die Bruttoschulden des Gesamtstaates gemäss der Definition des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürften sich 2025 um rund 5,4 Milliarden auf 353,2 Milliarden Franken erhöhen (40,7% des Bruttoinlandprodukts). Dies zeigen die neusten Zahlen der Finanzstatistik. Sie sind auf der Website der Eidgenössischen Finanzverwaltung verfügbar:HauptaggregateDetaillierte Daten FS (Finanzstatistik, für nationale Vergleichbarkeit)Detaillierte Daten GFS (Government Finance Statistics, basiert auf IWF-Standard)Internationaler Vergleich